Knochenaufbau – in Dresden machen wir Ihren Kiefer stark für Zahnimplantate

Die Voraussetzungen für Implantate, mit denen Sie viel Freude haben, schaffen wir mit einem Knochenaufbau.

Als Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen und Oralchirurgen gehört der Kieferknochenaufbau zu unseren Spezialgebieten. In unserer Dresdner Zahnarztpraxis stehen uns modernste Methoden zur Verfügung, mit denen wir Ihren Kieferknochen schonend und sicher auf die Implantation vorbereiten.

  • Sofortimplantate setzen wir im Idealfall ohne vorherigen Knochenaufbau in den Kiefer ein.
  • Kleine Knochenaufbau-Maßnahmen nehmen wir während der Implantation vor (zum Beispiel den Aufbau der Kieferhöhle, genannt Sinuslift) und sparen Ihnen so eine weitere Behandlung.
  • Fehlenden Kieferknochen ersetzen wir mit Knochenersatzmaterial oder körpereigenem Knochen.
  • In welchem Umfang wir Knochen ersetzen müssen, sehen wir unter anderem auf Röntgenbildern des Digitalen Volumentomographen (DVT) oder anhand jahrelanger klinischer Erfahrung.
  • Die Piezo-Chirurgie ist eine besonders schonende Operationsmethode für den Kieferaufbau. Wir operieren präzise mit Ultraschall – die Vorteile: weniger Beschwerden und Schwellungen nach der Behandlung.

Wie läuft ein Knochenaufbau für Implantate ab?

Ob Ihr Knochenaufbau vor oder gemeinsam mit der Implantation stattfindet, klären wir nach einer gründlichen Erstuntersuchung in unserer Praxis in Dresden. Der Ablauf folgt dabei einem bewährten, sicheren Protokoll.

  1. Erstuntersuchung und 3D-Röntgen
    Zuerst schauen wir uns Ihren Kiefer genau an: Mit einem Röntgenbild (falls notwendig dreidimensional mittels DVT) sehen wir exakt, wie viel Knochensubstanz vorhanden ist, wo Nerven verlaufen und welche anatomischen Besonderheiten vorliegen. Auf dieser Basis planen wir Ihren individuellen Behandlungsweg digital und sicher.
  2. Beratung und Planung
    Wir erklären Ihnen, welche Methode (z. B. Sinuslift oder Knochenanlagerung) für Sie am besten geeignet ist. Dabei legen wir auch das passende Anästhesieverfahren fest – von der lokalen Betäubung über Dämmerschlaf bis zur Vollnarkose. Mehr zu den Möglichkeiten lesen Sie hier: Narkose in Dresden.
  3. Der Knochenaufbau
    • vor der Implantation
      Ist das Knochenangebot zu gering, um ein Implantat stabil zu verankern, bauen wir das Fundament zuerst auf. Dies ist oft nötig bei länger zurückliegendem Zahnverlust oder einer fortgeschrittenen Parodontitis. Wir nutzen hierfür bewährte Knochenersatzmaterialien oder Eigenknochen. Nach dem Eingriff benötigt der Kiefer Zeit (meist 3 bis 6 Monate), um zu regenerieren und festes, belastbares Knochengewebe zu bilden. Erst im Anschluss setzen wir Ihr Implantat.
    • gemeinsam mit der Implantation
      Ist bereits eine gute Basis vorhanden, die nur punktuell verstärkt werden muss, können wir den Knochenaufbau und das Setzen des Implantates häufig kombinieren. Dies spart Ihnen einen weiteren Termin und verkürzt die gesamte Behandlungsdauer erheblich. Ob dieses „Simultanverfahren“ bei Ihnen möglich ist, zeigt uns die Untersuchung und das Röntgenbild.
  4. Einheilung und Nachsorge
    Nach dem Eingriff begleiten wir Sie mit engmaschigen Kontrollterminen. In den ersten Tagen sind leichte Schwellungen normal. Wir geben Ihnen klare Verhaltensregeln für den Alltag mit (Ernährung, Zahnpflege, Sport), damit die Heilung optimal verläuft. Sobald das Fundament stabil ist, folgt die Versorgung mit Ihrem hochwertigen Zahnersatz.

Kieferknochenaufbau – die Möglichkeiten

Nach Zahnverlust oder einer Entzündung wie Parodontitis ist der Kieferknochen häufig in keinem guten Zustand. Wir müssen ihn stärken, bevor wir Implantate einsetzen können.

Für den Kieferknochenaufbau gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, die wir individuell für Sie auswählen. Hier stellen wir Ihnen drei der häufigsten vor. Welche für Sie sinnvoll und geeignet ist, entscheiden wir gemeinsam nach einem ausführlichen Beratungsgespräch.

Knochenaufbau mit Knochenersatzmaterial

Fehlenden Knochen ersetzen wir mit Knochenersatzmaterial oder körpereigenem Knochen aus dem OP-Gebiet.

Bone-Splitting

Bei diesem Verfahren splitten wir den Knochen und füllen Knochenersatzmaterial in den entstandenen Raum.

Sinuslift intern / extern

Kleinere Knochendefekte gleichen wir mit dem Sinuslift aus. Dabei verlagern wir den Kieferhöhlenboden (Sinusboden) nach oben und schaffen Platz für Zahnimplantate. Im Idealfall ist der Sinuslift während der Implantation möglich.

FAQ: Fragen zum Knochenaufbau kurz beantwortet

Warum baut sich der Kieferknochen ab?

Der Kieferknochen bleibt nur durch regelmäßige Belastung beim Kauen stabil. Fehlt ein Zahn, fehlt dieser Reiz über die Wurzel. Der Körper baut das nicht genutzte Gewebe ab – oft schon innerhalb der ersten Monate nach dem Zahnverlust. Auch chronische Entzündungen wie Parodontitis oder Zysten können die Knochensubstanz zerstören.

Unser Tipp: Je früher eine Lücke mit einem Implantat versorgt wird, desto eher lässt sich ein aufwändiger Knochenaufbau vermeiden.

Was kostet ein Knochenaufbau und bezahlt die Krankenkasse?

Die Kosten variieren je nach Aufwand, Methode und verwendetem Material. Da jeder Befund individuell ist, erstellen wir Ihnen nach der Erstuntersuchung einen transparenten Heil- und Kostenplan.

Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten für einen Knochenaufbau in der Regel nicht, da er als Privatleistung eingestuft wird. Privatversicherte oder Patienten mit einer Zahnzusatzversicherung erhalten je nach Tarif eine (teilweise) Erstattung. Wir beraten Sie gerne dazu.

Unterscheidet sich der Knochenaufbau im Oberkiefer vom Unterkiefer?

Ja, die Anatomie erfordert unterschiedliche Techniken:

  • Im Oberkiefer (Seitenzahnbereich): Hier grenzt die Kieferhöhle an. Ist der Knochen dort zu dünn, führen wir einen Sinuslift durch, bei dem der Kieferhöhlenboden sanft angehoben und mit Knochenmaterial unterfüttert wird.
  • Im Unterkiefer: Hier achten wir besonders auf den Schutz des Gefühlsnervs (Nervus alveolaris inferior). Dank 3D-Planung können wir den Aufbau millimetergenau um den Nervenkanal herum planen.

Ist ein Knochenaufbau schmerzhaft?

Der Eingriff selbst ist es nicht. Wir betäuben die Stelle örtlich, sodass Sie während der Behandlung nichts spüren. Für Angstpatienten oder bei größeren Eingriffen bieten wir in Dresden zudem Behandlungen im Dämmerschlaf oder unter Vollnarkose an.

Eventuelle Beschwerden nach der OP lassen sich gut mit gängigen Schmerzmitteln und Kühlung kontrollieren.

Wie kann ich meinen Kieferknochen natürlich stärken?

Die beste Prävention ist eine lückenlose Zahnreihe und eine konsequente Prophylaxe, um Entzündungen (Parodontitis) zu vermeiden. Zudem spielt der Lebensstil eine Rolle: Rauchen verschlechtert die Durchblutung des Knochens und verzögert die Heilung massiv.

Eine gesunde, kalziumreiche Ernährung unterstützt die allgemeine Knochengesundheit, hier kann eine Substitution von Vitamin-D hilfreich sein. Eine Testung des aktuellen Vitamin-D-Spiegels führen wir auch in unserer Praxis durch. Bitte sprechen Sie uns einfach an.

 

Autoren: Dr. Martin Brückner, M.Sc. & Dr. Hannes Brückner
Seite veröffentlicht 14.6.22, zuletzt aktualisiert 13.3.26.